“Nina!…
… guck mal! Es schneit! Ganz dicke Flocken!!”
Mein erster Gedanke zu dem freudigen Ausruf J.’s war weniger begeisert.
Schnee..
Ich sah es schon vor mir.. Autostraßenkaos.. Eiskratzer.. Panik im Norden..
Und dann war da noch mein, vor Freude herumhüpfender, Freund.
Mein Heimweg beziehungsweise Schulweg von J.’s Wohnung beträgt so ca. 20-30 Minuten.
Mich müde nocheimal umdrehend malte ich mir aus das ich um 8 losfahren würde und mit Glück um 9:55 ankommen..
Hamburger weisen nämlich ein unglaublich interessantes Phänomen auf.
Schneepanik.
Es zeichnet sich meist dadurch aus, dass sobald eine leichte Schneedecke Straßen und Autos bedecken, alle fahren als würden sie auf rohen Eiern sitzen.. die Füße auf dem Bremspedal zittern und zu schnelle Geschwindigkeiten fordern Opfer.. und das meist nur Blechschäden..
Egal.. es war die normale Fahrzeit und ich bin ziemlich froh das das von mir erwartete Autochaos nicht ausgebrochen ist
Heute Abend, heißt es, dass ein Sturm aufzieht.. perfekt zum kuscheln und Filme schauen 
J kommt her