The Unborn. Eine versuchte Kritik.
J, P, J und ich sind gestern hier in Schwerin ins Kino gefahren, um den am Donnerstag erschienenen Film “the Unborn” zu sehen.
Ich möchte auf jedenfall so wenig wie möglich vom Film geschehen selbst verraten
Ich gebe mir auf jedenfall Mühe.
Die Struktur des Film geht auf eine ganz andere Art der Mystik zurück als beispielsweise die Gruselgeschichten von “Emily Rose” oder “Gothika”.
Die Geschichtsstruktur selbst ist jedoch, mal wieder, so wie immer.
Mädchen wird vom Geist verfolgt, Geist versucht in unsere Welt zu kommen, wie hällt man es auf.
Es ist jetzt natürlich die Frage wie anspruchsvoll an erschreckt werden möchte. Ich für meinen Teil liebe Rafinesse und Undurchsichtigkeit an einem Film. Ich möchte erschreckt werden von Dingen die ich nicht erwarte, die sich nicht durch Musik schon 2 Minuten früher ankündigen und die mir noch gänzlich unbekannt sind.
“The Unborn” hingegen ist ein Film der auf dieser Art Rafinesse hätte aufgebaut werden können, aber im erschrecken selbst keinerlei neue Muster aufweist. Eklige Special effekts, Licht und Schatten, waren nach meinem Geschmack nicht richtig eingesetzt und wirkten deshalb .. ein wenig nullachtfufzehn.
Die Story war jedoch neu, mal etwas anderes aber auch nicht “vomhockerfall” originell.
Mitten drin hab ich mir J Hand gekrallt und mit seinen fingern gespielt weil die Spannungskurve so stark sank, dass ich beinahe eingeschlafen wäre..
Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich nicht leicht von einfachen Grusel-Filmen zu begeistern bin und ich bin einer jener Saw-verehrenden, Tim Burton liebenden, kritischen Filmegucker
Fazit: Wer sich auf eine ganz normale Art und Weise erschrecken lassen will, aber auch nicht Albträume mit nach Hause bringen sollte sich “the Unborn” nicht entgehen lassen.
Menschen mit einem kritischen Blick auf solche Dinge sollten es lassen und wer “Mirrors” doof fand, sollte am besten gar nicht erst Geld ausgeben.
Mmm … dann ist der wohl nix für mich ;) Danke für die Ersparnis, Lady Nina
Hehe durch den Mirrors-Satz am Ende hast du meine Entscheidung gefällt – no way ^^
also amüsant fand ich ihn schon.. allerdings nur weil mein nachbar unablässig filmkommentator gespielt hat und nen ca. 40 jahre alter typ ne reihe vor mir ständig und an den unpassendsten stellen hilferufe von sich gab.. die klangen auch noch besser als die ausm film..